TASSO-Newsletter

 

Geben Sie Haus- und Wildtieren Ihre Stimme!
Jagdreform in Nordrhein-Westfalen könnte Vorreiter für
weitere Bundesländer werden

 

Im Herbst vergangenen Jahres haben wir Sie über die laufende Novellierung des Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen informiert. Gleichzeitig haben wir Ihnen unsere Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in Nordrhein-Westfalen vorgestellt und Sie gebeten, uns bei der Durchsetzung der Ziele mit Ihrer Stimme zu unterstützen. Jetzt haben wir die Unterschriftenaktion bis zum 26. Januar 2015 verlängert und möchten Sie noch einmal bitten, falls noch nicht geschehen, den Schutz von Haus- und Wildtieren mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

 

Zusammen mit dem BUND, dem Deutschen Tierschutzbund, den Menschen für Tierrechte und weiteren Tier- und Umweltschutzverbänden setzen wir uns für eine grundlegende Reform des Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen ein. Unser Ziel: eine sich an ökologischen Prinzipien und am Tierschutz orientierende Jagdgesetzgebung. Wir haben hierfür zehn Eckpunkte definiert, die berücksichtigt werden müssen, damit dem Tier- und Naturschutz sowie den Ankündigungen des Koalitionsvertrags, das Jagdrecht an ökologischen Prinzipien und dem Tierschutz auszurichten, entsprochen werden kann.

 

Alle Punkte der Resolution sind wichtig und zum Wohl der Tiere unumgänglich. Für TASSO steht jedoch die Beendigung des Haustierabschusses durch Jäger gleich an erster Stelle.

 

Das Wohl der Tiere ist bei TASSO Herzenssache

TASSO engagiert sich rund um die Uhr, um entlaufene Haustiere wohlbehalten und gesund zu ihren Besitzern zurückzubringen. Darum möchten wir alles dafür tun, damit Haustiere nicht zu Opfern der Jagd werden. Allein im vergangenen Jagdjahr wurden laut Angaben des Umweltministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen fast 8.000 Hauskatzen und 51 Hunde von Jägern erschossen. Eine mögliche Dunkelziffer dürfte sogar weitaus höher sein. Das Gesetz macht es möglich. Laut geltendem Recht dürfen abgeschossen werden: Hauskatzen, wenn sie sich mehr als 200 Meter vom letzten Haus entfernt aufhalten und Hunde, wenn sie „wildernd“ im Jagdbezirk angetroffen werden. Gerechtfertigt wird der Haustierabschuss mit dem Schutz der Wildtiere.

 

Probleme erkennen, Alternativen aufzeigen und umsetzen

TASSO weiß seit vielen Jahren, dass die meisten Hauskatzen in dicht besiedelten Gebieten leben, in denen gar keine Jagd stattfindet. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Katzen keine Gefahr für die Population der in den Gärten lebenden Vögel darstellen.

 

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben ergeben, dass sich das Problem der Streunerkatzenpopulation nur durch die Kastration der Katzen wirksam bekämpfen lässt. Viele Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und auch die Landesregierung haben bereits unterstützende Maßnahmen, wie beispielsweise den Erlass von Kastrationsverordnungen und  die Bereitstellung von Fördermitteln für Kastrationen, eingeleitet. Auch TASSO führt regelmäßig Katzenkastrationsaktionen durch. Darüber hinaus setzt sich TASSO für die bundesweite Einführung einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierpflicht für Hauskatzen mit Freigang ein, um der unkontrollierten Vermehrung der Streunerkatzen entgegenzuwirken.

 

Aber auch bei Hunden gibt es tierschutzkonforme Alternativen zum Abschuss. Wildernde Hunde gelten nach der Landeshundeverordnung sogar als „gefährlich“. Ihre Haltung ist erlaubnispflichtig und an strenge Auflagen geknüpft. Die Einführung eines Sachkundenachweises, den TASSO bereits seit Jahren fordert und der belegt, dass der Hund erzogen und der Halter ausreichend Sachkunde für die Haltung mitbringt, kann hier ebenfalls Abhilfe schaffen. Für wildlebende Tiere besteht dann keine Gefahr mehr.

 

Unterstützen auch Sie die Resolution und unterschreiben Sie für eine grundlegende Reform des Jagdrechts. Geben Sie den Tieren eine Chance! Alle Punkte der Resolution sowie das Unterschriftenformular finden Sie hier: http://www.bund-nrw.de/kampagne_jagdreform_jetzt/#c113323

 

Denn: Die Jagdreform in Nordrhein-Westfalen könnte Vorreiter für weitere Bundesländer werden, da in diesem Jahr ebenfalls eine Novellierung in Schleswig-Holstein und des Bundesjagdgesetzes geplant sind sowie 2016 in Niedersachsen.

 

Wichtig: Nach dem Ausfüllen des Formulars erhalten Sie eine E-Mail. Damit Ihre Stimme gezählt wird, müssen Sie Ihre Unterschrift mit Klick auf den darin enthaltenen Link bestätigen. Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung!

 

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