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Nach dem qualvollen Tod des Zirkuselefanten Mädi: TASSO fordert Wildtierverbot im Zirkus

 

Im Juni ertrank die Elefantendame Mädi qualvoll in einem See in Estland, während der deutsche Schausteller René R. auf ihr herumturnte. Das Video von Mädis Tod hat unzählige Tierfreunde empört und betroffen gemacht. Mädi ist der achte Elefant, der innerhalb von 19 Monaten in einem deutschen Zirkusunternehmen gestorben ist und der dritte bei der Familie R.

Dieser erneute Fall belegt eindeutig das Versagen von Politik und Behörden beim Schutz von Zirkustieren. Wildtiere wie Elefanten, Affen, Tiger oder Bären können unter den Bedingungen eines fahrenden Zirkusunternehmens nicht artgerecht gehalten werden. Sie leiden erheblich unter den artwidrigen Haltungsbedingungen, den ständigen Transporten und den tierschutzwidrigen Dressurmethoden. Einzig ein Verbot der Wildtierhaltung, wie es Tierschutzorganisationen, Bundesrat und Bundestierärztekammer seit Jahren fordern, kann das Leiden der Tiere beenden.

„Leider hat die Bundesregierung bislang ein Wildtierverbot in Zirkussen vehement verhindert, während in anderen EU-Mitgliedsstaaten wie Belgien, Bulgarien, Griechenland, Großbritannien, Österreich und Slowenien schon entsprechende gesetzliche Regelungen existieren“, kritisiert Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. „Auch das von der Regierungskoalition verabschiedete neue Tierschutzgesetz hat keinen Beitrag für einen besseren Schutz der Zirkustiere geleistet.“

Sagen Sie „Nein!" zu Wildtieren im Zirkus. Hier geht es zum Protest: www.tasso.net/Wildtiere-im-Zirkus

 

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