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Ministerin Aigner will Brandzeichen abschaffen

 

Der seit Jahren gängige Heißbrand (Schenkelbrand) zur Kennzeichnung von Pferden ist mit größten Schmerzen für die Pferde verbunden: 800 Grad brennen für einige Sekunden auf der Haut der Tiere und verursachen Verbrennungen bis dritten Grades.  Das sei, so Agrarministerin Aigner, die sich in letzter Zeit herber Kritik aus der Öffentlichkeit gegenüber sah, nicht mehr zeitgemäß.

Der Bundesrat hatte die Regierung bereits im vergangenen Jahr aufgefordert, den Schenkelbrand zu verbieten. Die Ministerin will sich jetzt für die Abschaffung dieser barbarischen Kennzeichnung einsetzen. Warum man so viele Jahre wider besseren Wissens an dieser tierschutzwidrigen Methode festhielt, liegt auf der Hand: "Ein Brandzeichen ist ein Statussymbol. Damit lässt sich für Insider sofort der Besitzer eines Tieres erkennen. In einigen Fällen sind die Brandzeichen gleichzeitig das Familienwappen. Dieses Privileg geht manchen Züchtern über den Tierschutz", so Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO. Das Vorhaben, den Heißbrand abzuschaffen, ist sehr zu begrüßen.

 

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