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Grauwale schon bald vom Aussterben bedroht?

 

Vor der russischen Insel Sachalin soll eine weitere, dritte Bohrplattform entstehen. Naturschützer befürchten, dass die damit verbundenen seismischen Messungen die ohnehin vom Aussterben bedrohte Grauwalpopulation enorm stören könnten.

Die in der südwestlichen Beringsee beheimatete, kleinere der beiden Grauwalpopulationen zählt nur noch zirka 130 Exemplare, davon nur 30 Weibchen. Laut Experten bestehe die Gefahr, dass die Tiere durch den Lärm der Bodenuntersuchungen vertrieben und dann an Unterernährung leiden würden. "Schon wenn nur ein paar Weibchen sterben, kann dies das Ende dieser Art bedeuten", so der WWF-Experte Alexej Knischnikow. Die flache Lagune von Sachalin sei überlebenswichtig für die Grauwale. Dort lernen die Kälber von ihren Müttern, wie sie am Meeresboden nach Nahrung suchen. Der Westpazifische Grauwal galt lange aufgrund des Walfangs als ausgestorben. Erst in den 1980er Jahren wurde er durch russische Wissenschaftler vor der Küste Sachalins wiederentdeckt.

 

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