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Handel mit Robbenfellen geht weiter
EU-Verbot droht Aufweichung

 

Das im Juli 2009 von der Europäischen Union beschlossene und vor nur wenigen Tagen in Kraft getretene Einfuhrverbot von Robbenfellen und -produkten innerhalb von Europa droht aufgeweicht zu werden. Kurz nach Inkrafttreten des Embargos sind vor dem Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg bereits die ersten 16 Klagen gegen das Verbot anhängig. Bis die Klage entschieden ist, wird das Einfuhrverbot ausgesetzt. "Damit ist dem Handel von Robbenprodukten erneut Tür und Tor geöffnet", kommentiert Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. die für Tierschützer vollkommen überraschende Entwicklung in dem langjährigen Streit um Robbenprodukte. Nach Schätzungen werden jährlich fast eine Million Robben für kommerzielle Zwecke bestialisch geschlachtet (TASSO berichtete). Die ersten Anhörungen der Kläger werden nicht vor September erwartet, ein fester Zeitplan für die Entscheidung liegt laut EU auch nicht vor.

 

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